Samstag, 25. Februar 2017

In Haselnuss verkleidete Schokoganache Cupcakes - Gastbeitrag von Die Jungs kochen und backen

Heute sind Sascha und Torsten von Die Jungs kochen und backen bei mir zu Gast. Als Kölner kennen die beiden sich ja bestens aus mit Karneval. Wie froh bin ich da, dass sie meiner Einladung gefolgt sind beim Karneval-Geburtstagsevent mitzumachen und sich entschlossen haben, leckere Cupcakes zum Partybuffet beizusteuern. Wie ihr Blogname schon sagt, kochen und backen die beiden leidenschaftlich gerne. Ich durfte sie im Rahmen der Kenwood Küchenparty auch schon persönlich kennenlernen und durfte mit den anderen Gästen tolle Sachen zum Thema Brot vorbereiten und genießen. Also schaut unbedingt mal bei Sascha und Thorsten vorbei!


Aus der Lameng wird 1 Jahr alt und wir alle feiern mit ..!

Wir 2, das sind Sascha & Torsten und der ein oder andere kennt uns vielleicht als "Die Jungs kochen und backen". Die liebe Simone kennen wir ja eigentlich noch gar nicht so lange, aber da wir ja einer der 9 Gastgeber der Kenwood Küchenparty 2.0 sind und Simone im Dezember bei uns zu Gast war, konnten wir sie auch gleich persönlich kennen lernen. Die Party war ein echter Knaller. Tolle Gäste, wie bisher immer und dadurch auch immer ganz viel Spaß beim Zubereiten der Leckereien, die wir uns vorher gemeinsam ausgedacht hatten.

Bei der Party kamen wir dann auch auf den 1. Geburtstag von Simone's Blog und gemeinsam haben wir dann einfach mal rum gesponnen. Und kaum war die Party vorbei, lud sie uns auch schon ein, Gäste bei ihrem Jubiläum zu sein. Klar konnten wir da nicht nein sagen.

Jetzt geht es um Karneval und eigentlich hätten wir das mitgebracht, das für uns das absolut typische süße Gebäck an Karneval ist. Aber "leider" haben wir das schon selber verbloggt und wir wollten das nicht einfach nochmal wiederholen (obwohl wir das jedes Jahr am Weiberfastnacht backen) - Mäuschen!

Dann haben wir hin und her überlegt und wir waren uns einig, dass wir gerne etwas schokoladiges machen würden. Und dann kam der nächste Gedanke: Warum die Schokolade nicht einfach verkleiden, so dass keiner erkennt, dass es um Schoko geht?!

Genauso haben wir es gemacht und ihr könnt euch unsere verkleidete Schokoganache jetzt
einmal anschauen.





Rezept In Haselnuss verkleidete Schokoganache Cupcakes

Zutaten für 12 Cupcakes:

Für den Teig:
100 g weiche Butter
100 g Zucker
2 Eier
100 g Weizenmehl Type 405
50 g gemahlene Haselnüsse
4 g Backpulver
1/2 P. Vanillezucker

Für die Ganache:
60 g dunkle Schokolade, mind. 72%
70 g Sahne

Für das Topping:
120 g weiche Butter
100 g Puderzucker
2 EL Haselnusssirup
1 EL Sahne
1/2 TL Kakao

Zubereitung:
1. heizt euren Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor
2. schlagt die Butter mit dem Zucker so richtig schaumig
3. fügt dann nach und nach unter weiterem Rühren die Eier hinzu
4. vermischt Mehl, Nüsse, Backpulver und Vanillezucker und rührt auch die Mischung unter
5. füllt den Teig in Papierförmchen in eurem Muffinblech und backt sie für ca. 16 Minuten
6. lasst sie für 5 Minuten in der Form und dann auf einem Kuchengitter abkühlen
7. in der Zwischenzeit hackt ihr die Schokolade in kleine Stückchen und gebt sie in eine Schale
8. erhitzt die Sahne bis kurz vor dem Siedepunkt und gießt sie über die Schokolade
9. lasst sie 2 Minuten ziehen und vermischt alles mit einem Teigschaber und lasst sie stehen
10. sobald die Cupcakes kalt sind, stecht ihr ein etwa 1 cm großen Loch in die Mitte, gebt etwa 1TL Ganache hinein und verschließt wieder mit dem Teigdeckel
11. für das Frosting schlagt ihr die Butter schaumig und gebt unter Schlagen den Puderzucker dazu
12. während des Rührens gebt ihr Sirup, Sahne und Kakao ebenfalls dazu, bis alles verbunden ist
13. gebt das Frosting in einen Spritzbeutel mit Sterntülle und verziert eure Cupcakes
14. wer möchte kann noch einen kleinen Neapolitaner darauf setzen


Wer da noch sagt, Schokolade könnte sich nicht verkleiden, der sollte diese leckeren Dinger erst mal in die Finger bekommen ;-).

Wir hoffen, dass wir Dir, liebe Simone, einen kleinen Gefallen machen konnten und wünschen Dir und Deinen Lesern noch ganz viel Spaß bei Deiner Geburtstagssause!

Ganz liebe Grüße aus Köln,

Deine Jungs

Mittwoch, 22. Februar 2017

Konfetti Pop Tarts für Karneval - Gastbeitrag von Keksstaub


Die liebe Veronique von Keksstaub ist heute mein Gast und hat tolle Konfetti Pop Tarts zur Karneval-Geburtstagsparty mitgebracht. Pop Tarts habe ich vor ein paar Jahren zum ersten Mal in Japan gegessen. Ja tatsächlich Japan nicht USA ;-) Aber mittlerweile ist diese süße Leckerei ja auch hier sehr beliebt. Klasse, dass Veronique ein Rezept dabei hat, wie man Pop Tarts ganz einfach selbst machen kann. Auf ihrem Blog versorgt sie Euch noch mit viel mehr tollen süßen Rezept, speziell auch für Thermomix-Besitzer. Unbedingt mal vorbeischauen!
 
 
 
 
Helau & Alaaf an alle Leser*innen von Simone,

ich freu mich sehr, dass ich bei Simones Bloggeburtstag dabei sein darf! Mein Name ist Veronique, ich lebe in der Karnevalshochburg Köln und foodblogge auf
www.keksstaub.de. Ich backe wahnsinnig gern und koche auch ab und an. Herzstück meiner Küche ist mein Thermomix, daher gibt es meine Rezepte immer zusätzlich auch mit der passenden TM5-Anleitung. Aber es geht natürlich auch alles ganz ohne Thermi ;).

Zur Karnevalsblogparty muss es natürlich schön bunt und mit den Fingern essbar sein. Also habe ich mich für Pop Tarts entschieden. Eigentlich kommen sie aus den USA und dort wurden die Teigtaschen von einer bekannten Firma für Frühstücksflocken entwickelt, um sie morgens in den Toaster zu stopfen und warmes süßes Frühstück zu snacken. In den Toaster stecke ich sie nicht, aber lecker sind sie trotzdem. Vermutlich sogar vieeel besser. ;)
 

 
 
Rezept Konfetti Pop Tarts für Karneval

Zutaten (für ca. 8 Pop Tarts):
Für den Mürbeteig:
125g Butter
1/3 TL Salz
85g Zucker (Ohne Thermomix: Puderzucker)
30g gemahlene Mandeln
1 Ei
275g Mehl Typ 405

Für die Füllungen:
1 verquirltes Ei zum Einpinseln
3 TL Frischkäse & 5 TL Erdbeermarmelade vermischt
8 TL Nutella

Für Zuckerguss & Deko:
100g Zucker (Ohne Thermomix: Puderzucker)
5-6 EL Zitronensaft
Zuckerkonfetti
 
 


Zubereitung:
Zubereitung mit Thermomix:
100g Zucker pulverisieren und für den Zuckerguss zur Seite stellen.
TM5: 10 Sekunden | Stufe 10 und umfüllen

85g Zucker pulverisieren.
TM5: 10 Sekunden | Stufe 10

85g Puderzucker, 125g Butter und 1/3 TL Salz kurz vermischen.
TM5: 10 Sekunden | Stufe 4

30g Mandeln, 275g Mehl und 1 Ei dazu geben und zu einem glatten Teig verkneten.
TM5: 20 Sekunden | Stufe 4 | Teig aus dem Mixtopf nehmen und zu einer glatten Teigkugel kneten.

Teig in Frischhaltefolie wickeln und mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Teig ausrollen und Pop Tarts mit einer z.B. Keksform ausstechen. Für jeden Pop Tart braucht ihr zwei Stück und sie sollten groß genug sein, damit ihr sie gut füllen könnt (ca. so groß wie eine Spielkarte).

Backofen auf 160 °C vorheizen.

Die ausgestochenen Kekse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Jeden Keks dünn mit dem verquirlten Ei bestreichen, pro Pop Tart ca. 2 TL von einer der beiden Füllungen auf eine Seite verteilen und dabei einen Rand lassen. Eine zweite Seite auflegen und mit einer Gabel die Ränder andrücken. Die Oberseite nochmal mit Ei bestreichen.
 
Pop Tarts auf mittlerer Schiene im Ofen für ca. 20-23 Minuten backen bis sie leicht braun werden.
 
Aus dem Ofen holen und leicht abkühlen lassen.

Zuckerguss aus Puderzucker und Zitronensaft anrühren, auf die Pop Tarts pinseln und mit Zuckerkonfetti bestreuen. Fertig! 
 


Zubereitung ohne Thermomix:

85g Puderzucker, 125g Butter in Stücken und 1/3 TL Salz kurz mit einer Küchenmaschine oder den Händen vermischen.

30g Mandeln, 1 Ei und schließlich 275g Mehl nach und nach dazugeben und zu einem glatten Teig verkneten und zu einer Kugel formen.

Ab hier macht ihr genauso weiter wie oben ab Schritt 5 „mit Thermomix“ beschrieben.



Ich hoffe sehr, dass es euch schmecken wird und feiert ordentlich!

Danke Simone, dass ich hier bei dir bloggen durfte und ich wünsche dir eine super Party!

Lieben Gruß <3
Veronique





Samstag, 18. Februar 2017

Quarkbällchen - zum Karneval-Geburtstagsevent


Heute gibt es mal einen eigenen Beitrag zum Karneval-Geburtstagsevent. Ja, auch ich bin ein großer Karneval/Fasching/Fastnacht Fan, was vielleicht auch meiner Studienzeit in Köln geschuldet ist ;-)




Hier bei uns in der Region gehören natürlich auch Berliner zu Karneval. Heute stelle ich Euch aber mal den kleinen Bruder der Berliner vor: Quarkbällchen.

Kleiner, ungefüllt und, wie der Name schon sagt, aus Quarkteig anstelle Hefeteig gemacht. Aber genauso lecker und fluffig. Versprochen!





Rezept Quarkbällchen (ca. 40-50 Stück)

Zutaten:
50g weiche Butter
4 Eier
100g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
250g Speisequark (20 oder 40%)
350g Weizenmehl
1 Päckchen Backpulver
etwas Zitronenabrieb
3 EL Milch



Zubereitung:
In einem mittelgroßen, hohen Topf ca. 1.5l Sonnenblumenöl auf ca. 180°C erhitzen (z.B. mit dem Bratthermometer testen).

Eier, Zucker, Vanillezucker und Butter schaumig schlagen. Anschließend den Quark unterrühren.
Nun das Mehl, Backpulver und die Milch dazugeben und zu einem geschmeidigen Teig verrühren.

Löffelweise (mit Hilfe von 2 Teelöffeln) Kugeln formen und in das heiße Fett geben und von beiden Seiten goldbraun backen.

Mit einem Schaumlöffel entnehmen und auf Küchenkrepp abtropfen und etwas auskühlen lassen.

Abschließend in feinem Zucker oder wer mag in einem Zucker-Zimt-Gemisch wälzen so dass die Bällchen von allen Seiten mit Zucker bedeckt sind.

Am besten frisch genießen!

Und los geht es mit der Karnevalsparty...Alleh hopp!!!

Mittwoch, 15. Februar 2017

Sülze vom Bentheimer Weideschwein - Gastbeitrag von SalzigSüssLecker


Ich freue mich über einen weiteren Gastbeitrag zu meinem Karneval-Geburtstagsevent: heute von dem lieben Michael von SalzigSüssLecker. Er hat etwas herzhaftes dabei für´s Partybuffet, eine tolle Sülze mit Remouladensoße. Michael hat wie ich auch erst 2016 zum foodbloggen gefunden, ist mit Herzblut dabei und sehr erfolgreich mit seinem schönen Blog. Schaut mal bei ihm vorbei und beachtet seine tollen Bilder, da bin ich immer ganz neidisch, dass ich bis jetzt noch nicht so den Dreh raus habe was Food-Fotografie angeht ;-)



  

Hallo Ihr Lieben,

die liebe Simone feiert in diesem Monat mit ihrem Blog Aus Der Lameng ihren 1. Geburtstag. Dazu erst einmal meinen herzlichen Glückwunsch und weiterhin viel Erfolg mit deinem tollen Blog. Simone bat mich einen Geburtstags-Gastbeitrag zu schreiben der in die jetzige närrische Zeit hinein passt sowie ein wenig über mich und über meinen Blog. Das mache ich natürlich sehr gerne. Für deinen Blog-Geburtstag liebe Simone habe ich mir etwas Deftiges ausgedacht. Eine leckere Sülze vom Bentheimer Weideschwein – kommt aus unserer Region, dem nördlichen Münsterland - von Maria Büning.

Bevor ich jetzt näher ins Rezept einsteige erst mal ein paar Worte zu mir und meinem Blog.



Mein Name ist Michael und ich wohne im schönen Münster. Meine große Leidenschaft ist das Kochen, Backen und Fotografieren. Ebenso das Genießen der ganzen Leckereien, am liebsten in einer geselligen Runde mit guten Freunden.
Seit meinem 8. Lebensjahr stehe ich schon an den Kochpötten bzw. vor der Backröhre. Etwas später kam die Fotografie hinzu, die mittlerweile ihren Schwerpunkt in der Food-Fotografie gefunden hat. Von meiner Mutter habe ich sehr viel gelernt, denn sie war eine gute Köchin. Sehr gerne habe ich ihr immer geholfen. Da wir einen eigenen Obst- und Gemüsegarten hatten – ein sogenanntes Pottstück - wurde immer alles frisch geerntet und sofort verarbeitet. Ja, wir hatten sogar ein eigenes Spargelbeet. Das war zu damaliger Zeit schon sehr außergewöhnlich.
Damit viele Menschen an diesem Genuss teilhaben können, habe ich im Juni 2016 meinen Blog SalzigSüssLecker online geschaltet.
In meinem Blog stelle ich „quer Beet“ viele salzige und süße Leckereien vor. Das heißt, bis auf Rollmops und Brathering koche und backe ich alles von Fleisch bis Vegan, von Brot bis Plätzchen. Alles mit guten Zutaten vom Markt, Biobauern oder sonstigen vertrauensvollen Einkaufsquellen.
Von meinem Urgroßvater Julius Rehbein, der seines Zeichens Konditor, Koch und Gastronom in der Nähe von Bielefeld war, habe ich sehr viele handgeschriebene Rezepte bekommen, genauer gesagt meine Großmutter und Mutter haben sie aufgeschrieben. Diese Rezepte werden auf meinem Blog nach und nach verarbeitet.
Ach ja, wenn ihr mal auf meine Startseite geht könnt ihr meinen Urgroßvater Julius Rehbein mit seinem smarten Lächeln sehen.

Soviel erst mal zu mir und meinem Blog. Kommen wir zur eigentlichen Leckerei. In der närrischen Zeit braucht man neben all den Krapfen etc. auch mal etwas Deftiges um eine gute Grundlage für die vielen Partys zu haben. Und was passt besser dazu als eine leckere Sülze mit Bratkartoffeln und Remouladensauce. Dann mal ran ans Eisbein und eine schöne Sülze daraus machen.



Rezept Sülze vom Bentheimer Weideschwein
Zutaten:
Sülze:
2 Schinkeneisbeine, z.B. vom Bunten Bentheimer Weideschwein (2,5 – 2,9 kg)
35 g Meersalz
25 g Nitritpökelsalz, gibt’s beim Metzger deines Vertrauens
1 Zwiebel, halbiert und auf der Schnittfläche angebraten
6 St. Piment
4 Lorbeerblätter
6 Wacholderbeeren, angedrückt
10 Pfefferkörner, schwarz
4 Nelken ganz
5 EL Champagner-Essig mit Estragon
2 TL Meersalz
1 TL Zucker
Weißer Pfeffer, gemahlen
4 Blatt Gelatine

Außerdem:
Einmachgläser, oder andere Behältnisse/Formen

Remouladensauce:
300 g Griechischer Jogurt
3 EL Dijon-Senf, fein
150 g Jogurt-Salatcreme
1 EL Sahnemeerrettich
40 g kleine Kapern, abgetropft
4 Sardellenfilets, fein gewürfelt
60 g Cornichons, gewürfelt
1 EL Cornichon-Wasser
Salz, Pfeffer
1 TL Zucker
1-2 TL Essig, z.B. Champagneressig mit Estragon
½ Bund krause Petersilie
2 Eier, hart gekocht (Größe L) und fein gehackt



Zubereitung:
Sülze:
Eisbeine mit kaltem Wasser in einen Kochtopf geben, einmal aufkochen lassen und alles ausschütten. Topf mit Wasser, den beiden Salzen, Gewürzen und den Eisbeinen befüllen. Kurz aufkochen lassen und dann ca. 2,5 bis 3 Stunden leicht köcheln lassen. Das Fleisch muss noch etwas Biss haben, dann kann es raus genommen werden. Die Brühe durch ein Sieb schütten und in einem Topf auffangen.

Die Eisbeine auseinander nehmen. Das heißt, Schwarte mit Fett vom Magerfleisch trennen, die Knochen herausziehen und das Fett von der Schwarte entfernen. Schwarte beiseitelegen und das Fleisch von anhaftenden Fettresten und Blutäderchen befreien. Schwarte in kleine Würfel von ca. 3x3 mm und Fleisch in kleine Würfel von ca. 5x5 cm schneiden. Schwarten- und Fleischwürfel in ein Sieb geben und mit heißem Wasser gut abspülen. Abtropfen lassen. Die Masse in eine Schüssel geben. Essig, Salz, Zucker, Pfeffer und 3-4 Kellen Fleischbrühe hinzufügen. Alles gut miteinander mischen. Gelatine in kaltem Wasser einweichen und anschließend in etwas Brühe auflösen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und bei Bedarf noch etwas Brühe nachgießen. In Gläser oder ähnliche Behältnisse füllen und über Nacht im Kühlschrank gelieren lassen.



Idealerweise stellt man die Sülze ein paar Tage vor dem Verzehr her, dann hat sie ein wenig Zeit um schön durchzuziehen und den vollen Geschmack entfalten zu können.

Remouladensauce:
Jogurt mit Dijon-Senf, Jogurt-Salatcreme, Sahnemeerrettich, Kapern, Sardellenfilets, Cornichons und etwas Cornichon-Wasser sehr gut miteinander verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Zucker herzhaft abschmecken. Petersilie waschen, abtrockne, fein hacken und zusammen mit den Eiern untermengen.

Zum Servieren die Sülze aufschneiden, Remoulade dazu reichen. Am besten passen leckere Bratkartoffeln dazu. Man kann die Sülze aber auch gut auf Brot, im Münsterland auf Schwarzbrot, mit etwas Remouladensauce essen.

Lasst es euch gut schmecken und ein dreifaches Münster Helau!

Liebe Grüße
Michael

Donnerstag, 9. Februar 2017

VitaminC für Jecken: Zitronencake-Doughnuts - Gastbeitrag von Kochtopf

Heute darf ich die liebe Zorra vom Kochtopf zum Karneval-Geburtstagsevent auf Aus der Lameng begrüßen. Zorra ist Foodbloggerin der ersten Stunde und zeigt auf ihrem Blog tolle Rezepte, vom Brotbacken bis zu süßen Kuchen, außerdem vergleicht sie auch immer mal verschiedene Küchenmaschinen und hostet auch tolle monatliche Blogevents. Schaut unbedingt mal bei ihr vorbei!
 
 


Herzlichen Glückwunsch zum ersten Blog-Geburtstag, liebe Simone! Ich kann mich zwar nicht mehr an den ersten Geburtstag meines Blogs erinnern, ist ja auch schon ein Weilchen her, aber ich feiere immer gerne Blog-Geburtstage, sogar lieber als meinen eigenen. Aus Gründen… Daher freut es mich sehr, dass ich heute in Form dieses Gastbeitrages mit dir und deinen Lesern feiern darf. Bevor wir uns auf die mitgebrachte Karneval-Leckerei stürzen, möchte ich mich kurz deinen Lesern vorstellen.

Hallo, ich bin zorra und blogge seit 2004 auf 1x umrühren bitte aka kochtopf. Meine Passion gehört unter anderem dem Brotbacken. Seit ein paar Jahren widme ich mich, mehr oder weniger erfolgreich, dem Gärtnern. Seit da ist mir auch saisonale Küche wichtig.

Der kochtopf ist aber auch bekannt für seine monatlichen Blog-Events, dadurch habe ich Simone auch kennengelernt. Bis jetzt nur virtuell, ich hoffe das ändert sich bald mal!
 
Früher war ich ein großer Karnevals-Fan. Karneval heißt übrigens in der Innerschweiz, woher ich stamme, Fasnacht. Dort beginnen die närrischen Tage offiziell  am “schmutzigen Donnerstag” um 5 Uhr morgens mit dem “Urknall”. Sie enden am folgenden Aschermittwoch gegen 4 Uhr morgens. Ein kleiner Marathon also, für den man fit sein sollte. Außerdem herrschen während diesen Tagen kalte Temperaturen, jedenfalls in unseren Breitengraden. Wir sind ja leider nicht in Rio. Man ist also anfällig für Viren, die sich im Menschengemenge auch noch leicht ausbreiten können. Ein gut gewappnetes Immunsystem ist von Vorteil. Hier kommt nun auch mein Vitamin C für Jecken in Form von köstlichen Zitronencake-Doughnuts ins Spiel.




Wir wissen Zitronen besitzen viel Vitamin C. Verpackt in diesen Doughnuts kommt es nicht nur appetitlich daher, sondern die Doughnuts bieten auch gleich noch eine gute Grundlage für alles was da kommen mag. ;-)
 

Rezept Zitronencake-Doughnuts (Rezept reicht für 8 Doughnuts)

Zutaten:
125 g Butter, weich
125 g mit Vanille aromatisierter Zucker
1 Prise Salz
2 Eier (M)
1 TL Backpulver
20 g selbstgemachtes Vanillepulver bestehend aus Maizena und fein gemahlener Vanille
230 g Mehl
4 EL Zitronensaft
Fein geriebene Schale von 1 Zitrone
140 g Puderzucker
6-8 EL Zitronensaft
Zitronenschalenzesten
 
Zubereitung:
Doughnut-Form gut mit Butter ausfetten und kühlstellen.
 
Butter, Zucker und Prise Salz in eine Schüssel geben und schaumig rühren. Zitronenschale und ein Ei zugeben verrühren, dann das zweite Ei dazugeben und ebenfalls gut unterrühren. Mehl, Maizena und Backpulver sieben und löffelweise mit dem Zitronensaft vorsichtig unter die luftige Masse mischen.
 
Teig in die Doughnut-Form verteilen und ca. 20 Minuten in der Mitte des auf 180°C vorgeheizten Ofens backen.
 
In der Zwischenzeit Zitronen-Zuckerguss vorbereiten, dafür Puderzucker mit Zitronensaft vermischen. Zitronencake-Doughnuts aus der Form nehmen mit Zitronenglasur verzieren und falls gewünscht mit Zitronenschalenzesten bestreuen.
 
Tipp: Noch saftiger und zitroniger im Geschmack werden diese Doughnuts wenn man sie vor dem Glasieren mit Zitronensirup tränkt.
 



Liebe Simone, ich hoffe dir und deinen Lesern schmecken diese Doughnuts und wünsche nun allen Jecken und Narren fröhliche und tolle Karnevalstage.

Alaaf, Aloha, Helau - oder wie auch immer der Narrenruf lautet! ;-)